Tag der auf der Straße / Day 3 on the road

 

Tag 199; ca. 4000 km

Vor drei tagen ging es aus Inverkirkaig los. Steve fuhr mich nach Ullapool, und von dort nahm ich die Fähre nach Stornoway, auf der Insel Lewis. Es regnete und der Wind weht munter. Mir wurde erzählt, dass Lewis karg sei, aber ganz so habe ich es mir nicht vorgestellt. Es ging mit Euphorie und der Aufregung des ersten Tages los. Alte fragen kamen mir in den Sinn: wo werde ich schlafen? Was gibt es zu essen? Die Antwort ist bekannt! aus der Stadt raus entfaltete die Landschaft sich in voller kargheit. Torfmoore wohin das Auge blickt, regen und gegen Wind, welcher mich fast umhaute. (sprichwörtlich! ) ich kämpfte mich verbissen voran wärend der Wind heule und der Regen horizontal kam.

Nach nicht mal 30km war ich am ende. Fast vier Monate so gut wie kein Rad fahren und wenn dann, ohne Gepäck. Als ich mich mit dem Gedanken abgefunden hatte, die Nacht im Zelt zu verbringen, wurde ich dazu eingeladen in der Küche einer Landrover Werkstatt zu schlafen. Dusche, Klo, ein trockener Schlafplatz, mehr kann ich mir nicht wünschen! Meine Gastgeber bastelten noch etwas an einem Motor, und überließen mich dann der Stille. Nur der Wind und der regen unterhielten sich noch.

Am nächsten tag ging es um 7 los. Ich hatte 30 km vor mir, einen Termin zu halten und noch stärkeren Gegenwind. Nicht genug? Den höchsten Berg der Insel mit knapp 800m. Nicht viel? Von Meereshöhe sind das 800 meter steil hoch, und ich habe den gegen Wind noch nicht erwähnt. Wind der soviel Wonne hatte das er mir das schieben erschwerte. Die Böen waren teilweise so stark, dass ich so effektiv zum Stillstand kam, als wäre ich in eine Wand gefahren. Die ganze Strecke saß mir der Gedanke im Nacken, dass ich die Fähre um 11:50 nicht verpassen will, da ich sonst wirklich eine Nacht im Regen und Wind verbringen müsste. Ich traf nach drei einhalb Stunden in Tabare ein und war am ende meiner Kraft. Aber die Fähre fuhr und ich hatte Zeit, mir noch etwas Brot, Käse und ein paar Eierkuchen als Belohnung zu kaufen. Letztere gingen mir aufgrund der rauen See noch mal durch den Kopf und ich kam zu dem Schluss, dass ich mir das Geld, hätte Sparen können. Die See beruhigte sich im Windschatten von der Isle of Skye, was meinen Magen fröhlich stimmte. Auf Skye war das Wetter viel ruhiger und der Regen gönnte sich und mir eine kurze Pause.

Der erste Aufstieg aus Uig verlangte viele pausen. Nach 15 weiteren Kilometern hielt ich und fand ein trockenes Plätzchen für mein Zelt in einem halb offenem schuppen.

Heute morgen beschloss ich kurzerhand, dass ich einen Pause Tag einlege, um mich von den letzten beiden tagen zu erholen. Ich hatte schon höhere und steilere Berge auf der Tour, aber die zwei Tage auf Lewis und Harris waren mit Abstand die härtesten. (Die schwersten 60km bis jetzt…)

Morgen geht es ausgeruht weiter zur fähre nach Mallaig. Hoffentlich zeigt sich Skye noch mal von einer freundlichen Seite, aber die nächste Schottland Reise braucht auch noch Ziele.

I left inverkirkaig three days ago. Steve gave me a lift to Ullapool from were I took the ferry to stornoway. The wind was hauling and the rain came horizontal. I was told that Lewis is barren but I did not expect it to be that barren. Nevertheless I was euphoric and excited to be back on the road. After about 30km (20mi) I had to give in to rain and wind with the non too pleasant thought to spent the night in my tent. But I met some nice folk and they invited me to spent the night in the kitchen of their land rover workshop. Dry, a toilet and running water I couldn’t asks for more. My hosts kept on tinkering for a little while before they left me with the silence. The soft talk of wind and rain changed during the night to an full argument. The next day I had to catch a ferry at 11:50 and 30 km to go. In addition roaring headwinds, and the highest hill on the island with about 800 m. Doesn’t sound like much? That are 800 m from see level! The wind was blowing with stop much force that even pushing the bike became an effort. But after some three and a half hour I finally made it to the port. I still had some time to buy some food which unfortunately became a challenge to keep down because of the rough see. It took the ferry from Tabert on Harris to Uig on skye 1.5 hours. On Skye I cycled for another 15 km befor I found shelter in an half opend shed. I decided this morning to take a break day to recover from my first two days. Four months of non to little cycling were definitely not good for my legs. I had some nasty hills on this trip before and also headwinds but my first two days of cycling again were certainly the hardest sofar. Tomorrow I’ll continue with more strength and I am hopeful that Skye presents it self in a nice way.

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