Die ersten Tausend

 

Die ersten 1000 km liegen hinter mir (mittlerweile sind es mehr, ich bin gerade auf der Fähre nach Harwich und nutze das freie internet) bis jetzt hat sich jeder einzelne gelont. Nach zwei sehr schönen Nächten und einem Tag, habe ich den Biullus Hof und seine wunderbaren Bewoner hinter mir gelassen. Ich hatte eine Kurze aber sehr schöne zeit dort. Doch es ist noch ein weiter Weg und ich habe den wunsch voran zu kommen. Die Straße liegt vor mir und es geht weiter nach Westen. Am nächsten Tag schlief ich auf einem weiteren Bauernhof . Am Freitag ging es dann über die Grenze in das Fahrradparadies. Fahrradwege fast überall und dazu noch sehr gut beschildert. Die niederlande sind einfach herrlich zum radeln! Die erste nacht verbrachte ich bei einem Weinbauern in Kranenburg. Am folgenden Tag habe ich es bis nach Wagening geschafft und der Tacho hat 1000 km angezeigt. (aber da ich in Münster gefahren bin, zähle ich es noch nicht als 1000km Distanz. ) Ich wählte diese route, da ein Holländischer Radfahrer mich zu einem Kaffee einlud, was ich durch einen Tee ersetzt, aber jedenfalls riet er mir nach Utrecht zu fahren und von dort nach Denhaag. Der sogenannte Lf4b, ein rad fernweg sollte dortlang verlaufen. Er ging durch ein sehr schönes Naturschutzgebiet (Dapostbank) In Wageing bin ich bei einer Netten Familie im Garten untergekommen, den starken regen in der Nacht habe ich dank eines exelent gewälten platzes für das Zelt nicht mitbekommen. Der morgen begann super mit einem Typischen holländischen Frühstück mit Pintakaas und Schokoladenstreüsseln, dessen name ich mir einfach icht merken kann. So gestärkt wollte ich bis hinter Utrecht fahren, aber in Utrecht verlor ich ( mal wieder) den Lf4b, zu meinem großen Glück traf ich auf Pieter, der mich mit seinem Lastenradüberholte. Er lud mich ein mit zu sich nach Hause zu kommen. Er und seine Frau leben mit zwei kleinen Kindern in einem Haus in Utrecht. Ich nahm dieses Angebote nur zu gerne an.

Es war ein schöner abend, es fehlte an nichts! Essen, eine Dusche und ein Bett, da bleibt wirklich kein Wunsch offen. Am nächsten morgen ging es mit einem genialen Frühstück, früh auf die Straße .

Der Plan : Von Utrecht zum Hoek van Holland. Laut Internet 80km. Jedoch waren es am abend, dank ein paar unfreiwilligen abstechern 110 km. (den Hoek van Hollan erreichte ich gegen 14:15 uhr nach 95 km.) leider nicht früh genung, denn ich verpasste die Fähre. Die Nachtfahrt war ausgebucht, was für mich genau 24h Aufenthalt bedeutete. Ich nutzte die Gelegenheit um auf dem Pier zu Pipen und damit alle Angler zu vertreiben. Ich Schlug die Zeit mit einkaufen und der Suche nach gewissen Gefliesten lokalitäten tot. Es war eine freudige Überraschungen im Kaffee nichts zu zahlen. Führ das Abendessen sollte es Dahl mit Reis und zum nachtisch Pudding geben. ( Eine Zusammenfassung meiner letzten selbst gemachten Mahlzeiten: Brot mit jungem Gauda oder marmelade, Porridge, Reis mit Cous-cous und Gemüse, Nudeln mit irgend einer Soße und (ich nenne es mal pamms) Keiserschmarn. Wer schon mal einen Benzinkocher benutzt hat, weiß dass kochen bei geringer Hitze nur schwer möglich ist. Das resultat war verbrannt und roh. Der Hunger treibt es rein und mit genug Apfelmus bleibt es auch unten. Die Niederlande boten sehr angenehme Abwechslung. Jetzt gibt es Brot mit Pintakaas (das ist Erdnussbutter und ich hoffe ich habe es richtig geschrieben.) und, oder Apfelstreich. (eine Mischung aus Zuckerrüben und Apfelsirup )

Das Abendessen war nach diesem langen Tag perfekt. Mein Zelt stellte ich im Schutz der Nacht, versteckt zwischen Bäumen am Fluss auf. Heute morgen wurde ich von den Frachtern geweckt und habe dann ganz entspannt auf dem Pief gefrühstückt. Ich habe den salzigen Schweiß dann noch mitsalzigem Meerwasser ersetzt und meine sachen riechen jetzt ebenfalls etwas nach Seetang. In der Schlange zur Fähre habe ich mich schon mit ein paar Engländern vertraut gemacht, und sitze gerade im Computer eck und schreibe. Wir werden ca 19:30 in Harwich ankommen und dann werde ich mal sehen wo ich schlafe.

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