Luxus

Es ist der Abend des achten Tages. Ich liege im Zelt und höre der Bundesstraße zu. Mein lager platz ist kurz hinter Langelsheim südlich der kraftfahrstaraße. Die vergangenen vier Tage unterschieden sich von den ersten vier sehr deutlich. Ich bin viel langsamer, die landschaft ist anders aber die leute nicht wirklich. Am Sonntag den 14.8 habe ich einen pause tag eingelegt. Er stand ganz im zeichen der erhaltung und erholung. Nach einem entspannten frühstück wurden sämtliche kleidungsstücke genäht, die es nötighatten. Das fahrrad wurde durch gesehen , kette gepflegt und alle schrauben überprüft. Ich stellte fest, das ich risse in den Mänteln habe. (nach nicht mal 1600km (gesmte strecke die das rad schon gefahren ist.))….

 

Ein einheimischer bot mir an, wasser zu holen, was ich dankend ablehnte da ich mir mal die Beine vertreten wollte. Zum mittag gab es ein kulinarischen highlight. Finnische erbsensuppe, aus der dose. Einfach super nach einem faulen tag. Aber ich hatte für den folgenden Tag auch eine feste unterkunft in aussicht. Es ging etwas verspätet los. Die alte Gepäck Anordnung ragte zu hoch über dem hinter Rad auf, wodurch es sehr leicht ins kippen geriet. Die last ist jetzt anders verteilt und es fährt jetzt viel angenehmer. Jeden falls ging es am Montag nach Quedlinburg. Dort erwartete mich ein Schlafplatz bei Netti. Der Weg nach Quedlinburg war wenig spektakulär, ich hatte die erste Panne in Staßfurt. Bei einer der voderradtaschen ist eine Niete aus der Halterung gebrochen. Aber kein Problem, it calls for :on the road maintenance 👌 (reperatur auf der Straße). Gesagt getan mit einer schraube, mutter und einer Unterlegscheibe war die sache gegessen. Es gibt eigentlich nicht viel mehr zu berichten, Fahrradfahren bleibt eben doch oft ziemlich gleich. In Quedlinburg gab Es eine kurze Stadt Besichtigung. Eigentlich recht schnuglich. Das eigentliche Ereignis war die Brauerei. Leckeres Bier und handwerkliche Herstellung. Bei Netti gab es lecker essen und ich konnte meine Sachen waschen. (mich auch)

 

Das ist schon unglaublich in was für einem Luxus wir leben. Fließendes Wasser, Klo, licht, (Klopapierhalter) und man muss nicht mal das Haus verlassen. Es war ein hoch Genuss mal wieder zu duschen,! Das Motto lautet sonst „lieber nach Teich riechen als nach Schweiß oder besser einmal feucht abgewischt als garn nicht gewaschen !“ am nächsten tag ging es ganz entspannt weiter. Ich bin erst gegen 13:00 los gefahren. Der Harz lachte vor mir und die Steigungen ließen nicht lange auf sich warten. … 140-180 kg fahren nicht alleine den Berg hoch! Es geht langsam voran. Ich glaube ich habe das falsche Rad für die Tour. Die Wege sind unglaublich, teilweise qualifizieren sie sich als Single tracks. Besser für ein voll gefedertes mountain bike als für ein voll beladenes Tourenrad. Bis Ilsenburg ging alles gut, doch dort ging die andere Tasche etwas kaputt. Es war die Niete… Da ich nicht an der Straße halten und reparieren wollte, ging ich ein Stück in den Wald rein. Dort kam mir ein mann mit Hund entgegen, wir unterhielten und ich bot ihm Tee an und wir unter hielten uns noch ein bißchen mehr. Er ist eine interessante Person. Geboren in Hamburg und arbeitet seit langen in Frankreich. Leider ist sein Hund krank und er ist noch mal zum Tierarzt.Ich fuhr tiefer in den Wald um ein ruiges Plätzchen für die Nacht zu finden. Mir wurde jedoch von einem anderen Mann davon abgeraten im Wald zu schlafen , da es dort viele Wildschweine gibt. Er empfahl mir eine Wiese. Auf dem weg dort hin fuhr ich mir leider einen Platten. (der erste! ) Kurz entschlossen rief ich Kurt an, er hatte mir seine Karte und Nummer vor her gegeben. Er bot mir an in der Wohnung, welche neben seiner lag und gerade renoviert wurde, zu schlafen.

 

Dieses Angebot nahm ich nur zu gerne an. Es gab ein warmes Abendbrot und ein Feldbett für die Nacht. Am Morgen konnte ich sogar noch duschen, ich komme mir vor wie im Hotel. Gegen neun ging es am nächstem morgen wieder los. Da ich kein Stress aber viele Berge hatte, ließ ich es langsam angehen. Ich genoss zur Abwechslung mal ein langes Mittagessen und fuhr gegen 15 Uhr weiter, wenig später wollte ich eigentlich anhalten , da ich ein schönen Platz gefunden hatte um zu übernachten, aber ich besaß kein Wasser mehr. Auf der Suche nach einer Quelle fuhr ich den nächsten Bach an und testete meinen Wasserfilter. Er tat seine Arbeit. Doch leider wurde mir kurz darauf gesagt, dass alle Bäche und Seen in der Umgebung Schwermetall haltig seien. Also ging es weiter. Ohne Wasser ist das Red zwar leichter, aber die Berg umso trockener. In Goslar bekam ich in einer Jugendherberge Wasser, welches dem Arnoldbad Konkurrenz machte. (es roch nach chlor, wie sonst nur das Kinderbecken) Hinter Langelsheim schlief ich dann aufeine wiese. In den nächsten tagen sollen die Berge eigentlich weniger werden, also eigentlich alles bestens.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s